Anzuchttopf aus altem Papier oder Pappe

Jeden Tag lesen wir - und das oft nicht nur digital sondern auch auf althergebrachte Art und Weise - in Zeitungen. Hinzu kommen die unzähligen Werbezeitschriften die wir jede Woche in unseren Briefkästen vorfinden. Also warum sollten wir aus diesen nicht einmal etwas sinnvolles gestalten? Denn wie schon unser Balkonkasten Raupe beweist, eignet sich Altpapier hervorragend zur Herstellung von Anzuchtgefäßen.

Der Vorteil von Altpapier

Anzuchttöpfe sparen Geld, welches man anschließend in hochwertiges Saatgut investieren kann. Denn alte Zeitungen, Klopapierollen oder Eierpappen hat wirklich jeder Zuhause. Zudem kommt die Verwendung alter Papierstoffe auch der Umwelt zugute, denn die meisten im Handel erhältlichen Anzuchttöpfe bestehen aus billigem Kunststoff oder gepresstem Torf. Verwendet man nicht gerade Hochglanzprospekte kann das Pflänzchen anschließend einfach samt Anzuchttopf an seinen Bestimmungsort gepflanzt werden. Dadurch kann der Pflanzschock für das junge Grün vermindert werden und das Altpapier verrottet langsam im Boden. Zudem ist, wie auch bei unserem Blumenkastensystem Raupe, das Wurzelwerk des Pflanzguts vor kurzfristigen Temperaturänderungen ein wenig geschützt.

Die Origami-Methode oder der gefaltete Anzuchttopf

Eine schöne Art, aus alten Zeitungen Pflanzschalen herzustellen, ist die Origami-Methode. Hier werden die Zeitungen so gefaltet, dass sie anschließend einen stabilen Blumentopf bilden.

Die Roll-Methode

Eine andere Methode zur Herstellung von Anzuchttöpfen ist die Roll-Methode. Bei dieser wird eine Zeitung um einen runden Gegenstand gewickelt und dann der Boden gefaltet. Mittlerweile gibt es auch das passende Profi-Equipment. Wir denken jedoch, eine alte Dose reicht vollkommen aus. 


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