Wie baue ich mir meine Außenküche mit Kochstelle

Da mit dem Frühling auch die Grillsaison wieder beginnt, wollen wir heute einmal eine interessante Alternative zum Standardgrill vorstellen. Und zwar eine mobile Feuerstelle, welche auch als Kochstelle Verwendung findet.

Bauanleitung der Kochstelle

Zunächst benötigt man zwei alte Stahlfelgen. Die Größe spielt dabei eigentlich keine Rolle, sie sollten lediglich gut aufeinander stapelbar sein. Wer keine alten Felgen mehr im Keller oder der Garage findet, kann sie sich kostengünstig auf dem nächsten Schrottplatz oder einer Autoverwertung besorgen. Dort fallen üblicherweise Kosten von ca. 2 Euro pro Felge an. Wenn man die Felgen hat, stapelt man sie übereinander und zwar so, dass die Auflageflächen jeweils nach außen gerichtet sind. Dann zeichnet man sich die Größe der zukünftigen Öffnung an. Hierzu verwendet man am besten Kreide. Als nächstes schneidet man mit einem Winkelschneider die angezeichneten Flächen aus den Felgen heraus. Jetzt muss man die Felgen nur noch zusammen schweißen. Ich empfehle hierzu ein MAG-Schweißgerät; es funktioniert jedoch auch hervorragend mit einem Elektroden-Schweißgerät.

[Mobile Feuer- & Kochstelle aus alten Felgen]

Kein Schweißgerät - kein Problem

Wer weder einen Winkelschleifer noch ein Schweißgerät zu Hause sein Eigen nennt; kann auch den KFZ-Mechaniker seines Vertrauens fragen, ob er die Arbeiten erledigt. Oder noch einfacher: in jeder größeren Stadt gibt es Ausbildungszentren der Handwerkskammern oder IHK. Dort werden u. a. Azubis an Schweißgeräten ausgebildet. Meistens genügt hier eine kurze Nachfrage und ein Kasten Bier und man bekommt seine neue Kochstelle fix und fertig ausgehändigt.

Tipps zur Kochstelle

Wenn man die für die Öffnung herausgeschnittenen Flächen der Felge ebenfalls zusammenschweißt und mit einem Scharnier versieht, kann man sie auch als Tür verwenden. Ist man zudem im Besitz eines Schneid- oder Plasmabrenners kann man die Randflächen seiner neuen Feuerstelle noch mit gewünschten Mustern verzieren.


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