Der Krokus - ein Porträt

Krokusse sind die Boten des Frühlings und gehören zu den ersten Frühblühern in unser Landschaft. In zahlreichen Farben setzen sie bunte Akzente, noch bevor das erste Grün inmitten des Schnees erscheint. Daneben bietet er zahlreichen Insekten eine erste Nahrungsquelle im neuen Jahr. Grundsätzlich ist der Krokus eine sehr anspruchslose 5 bis 10cm hohe Pflanze, welche im Freien, aber auch im Topf oder im Balkonkasten prächtig gedeiht.

Der richtige Standort für den Krokus

Im allgemeinen lieben Krokusse sonnige Standorte. Wenn du ihn ins Freie pflanzt, dann am besten direkt in eine Rasenfläche. Denn bevor du deinen Rasenmäher das erste mal im Jahr aus dem Schuppen holen musst, ist der Krokus verblüht und hat sich bereits zurückgezogen.

  • Krokuszwiebeln können im Spätsommer oder Herbst ins Freie gepflanzt werden, da sie eine Kälteperiode benötigen.
  • Wenn sie in Töpfen oder Balkonkästen gepflanzt werden, sollte dies drei Monate vor dem gewünschten Blühzeitpunkt erfolgen
  • Krokuszwiebeln benötigen etwa 10 Wochen zur Bewurzelung
  • Beachte, dass du die Zwiebeln nicht zu tief pflanzt (wenige Zentimeter Erddeckung genügen vollkommen)
  • Du kannst die Zwiebeln auch sehr dicht nebeneinander pflanzen

Auch wenn du deine Krokusse in Blumentöpfe, Schalen oder Balkonkästen pflanzt, solltest du darauf achten, dass sie schön sonnig stehen. Ansonsten hat der Krokus keine großen Anforderungen an seine Umwelt. Einmal im Jahr düngen und fertig. Pflanzt du den Krokus im Topf, sollte die Erde mäßig feucht gehalten werden.

Der Krokus und die Temperatur

Um zu wachsen brauchen Krokusse einen Temperaturimpuls. So regt erst eine Temperatur von ca. 7°C das Wachstum an. Liegen die Temperaturen darunter, verweilt die Zwiebel in einer Art Winterschlaf. Aber diese Ruhephase benötigt die Zwiebel. Wenn du also deine Krokusse im Haus zum Blühen bringen möchtest, lege sie einfach für ein paar Tage in den Kühlschrank.

So vermehrt man den Krokus

Im Freien braucht man sich um die Vermehrung nicht zu kümmern. Jede Mutterzwiebel treibt bei guten Bedingungen eine sogenannte Brutknolle aus. Krokusse, welche im Blumentopf oder Balkonkasten gepflanzt wurden, sollten, nach dem sie sich vollständig zurückgezogen haben, vorsichtig von der Erde befreit werden. So können die Zwiebeln trocken und kühl bis zum nächsten Frühjahr gelagert werden. Auch hier bilden sich Brutknollen, wenn sich diese leicht ablösen lassen, können Sie im nächsten Jahr als neue Mutterzwiebel Verwendung finden.

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Wissenswertes über Krokusse

Auch das wohl teuerste Gewürz der Welt stammt von Krokussen. Genauer gesagt vom Crocus sativus, dem Safran. Für das Gewürz finden jedoch nur die Stempelfäden Verwendung. Jedoch lohnt sich der Anbau im heimischen Garten oder auf dem Balkon nicht wirklich. Denn um 1 Gramm Safran ernten zu können, würde man ca. 80 Blüten benötigen.

 


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