Design-Geschichten Teil 1: Von der Idee zum Blumenkasten

Ein kleiner Blick in die Geschichte. Wie kommt man auf die Idee einen Blumenkasten aus Altpapier herzustellen? Warum ist sein Design so anders? Warum ist unser Logo nicht grün? Wir geben Antworten.

Am Anfang stand die Idee - Ein biologisch abbaubarer Blumenkasten 

Im Jahr 2013 las Mathias einen Zeitungsartikel, in dem ein Dresdner Unternehmen vorgestellt wurde, welches fertig bepflanzte Balkonkästen und weitere Pflanzenarrangements über das Internet verkaufen wollte. Da er diese Idee sehr charmant fand, informierte er sich näher über die Möglichkeiten und Angebote des Online-Pflanzenhandels. Schnell stellte er fest, dass es nur wenige Angebote dieser Art gab und dass diese alle vor demselben Problem standen: Die Pflanzen wurden in handelsüblichen Kunststoffkästen geliefert. Ein Umstand, der wenig überzeugte. Denn was in der aktuellen Saison zunächst problemlos erscheint, erweist sich spätestens nach der zweiten oder dritten Bestellung als hinderlich. Wohin mit den Leerkästen? Alternativen gab es nicht. Es brauchte also einen universell nutzbaren Balkonkasten, welcher diese Problematik am besten umweltfreundlich löst. Die Idee von heimgruen war geboren. (Auszug „Über uns“)

Gefalteter Blumenkasten aus Pappe 

Also setzen wir (Mathias und Burkhard) uns zusammen und erörterten die Möglichkeiten, die uns verschiedenste Materialien boten. Recycling schien uns von Beginn an eine ausgezeichnete Variante zu sein und der Werkstoff Pappe oder Papier war der Baustein der ersten Versuche. Die mangelnde Verträglichkeit im Bezug auf Feuchtigkeit war natürlich die größte Herausforderung für uns. Wir falteten, schnitten, knickten und falteten wieder, bis eine brauchbare und durchaus sinnvolle Lösung zum Vorschein kam. Dann der Test der vorher beschriebenen „größten Herausforderung“ - Enttäuschung. Einfache Pappbehälter würden also nicht funktionieren. 

Diese Produkte kannst Du hier im heimgruen Marktplatz kaufen:

Blumenkastenentwicklung – ein iterativer Prozess 

Die Recherche begann aufs Neue und wir stießen durch Zufall auf ein Werk, dass ein Material anbot, welches aus recycelter Pappe hergestellt wird und zudem schon im Pflanzenbereich eingesetzt wurde. Gut, ganz zufällig entdeckten wir das Material nicht, fast jeder von uns kommt damit, je nach Konsum, täglich in Berührung, indem wir unsere Hühnereier aus der Packung nehmen. Das Material war gefunden – Faserguss!  


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