Wunderlauch – Ein Wunderkraut aus dem Kaukasus

Habt ihr schon mal etwas von Wunder-Lauch gehört? Wir bis jetzt auch nicht! Dabei kommt der auch Seltsame Lauch oder auch Berliner Bärlauch zunehmend in unseren Wäldern vor und ist ähnlich köstlich wie der von uns sehr geschätzte Bärlauch.

An matschigen Stellen am Wegesrand fallen im Frühjahr immer öfter, sehr üppig wachsende Pflanze auf. Sie duftetet nach Knoblauch und ähnelt dem Bärlauch (Allium ursinum). Sie nennt sich Wunderlauch (Allium paradoxum) und ist auch als als Berliner Bärlauch oder Seltsamer Lauch bekannt. Der Name Wunderlauch rührt daher, dass die Pflanze zur gleichen Zeit Brutzwiebeln und Blüten an langen dreikantigen Blütenstängeln hervorbringt. Es kommt sogar vor, dass man an den Enden der gestielten Blüten schon eine zweite Generation Brutzwiebeln und Blüten sieht.

Woher kommt der Wunderlauch

Eigentlich stammt der Wunderlauch aus dem Kaukasus und ist bei uns gar nicht heimisch. Ab dem 19. Jahrhundert wurde er in verschiedenen Botanischen Gärten kultiviert und gelangte von dort und später auch aus Privatgärten in die freie Natur, wo er wieder verwilderte. Mittlerweile breitet er sich überall in Deutschland aus. So kommt er gerade in Brandenburgischen Wäldern inzwischen flächendeckend vor.

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Nicht so sparsam – Wunderlauch ernten

Anders als beim Bärlauch, wo wir immer Sparsamkeit raten, damit der Bestand nicht gefährdet wird, kann man beim Wunderlauch aus dem Vollen Schöpfen. Da es sich bei diesem um eine sich schnell ausbreitende invasive Art handelt, kannst du ohne schlechtes Gewissen auch eine ganze Fläche ernten. Verwenden kannst du Ihn ähnlich wie Bärlauch. Aus ihm lässt sich ein tolles Pesto zaubern oder du nutz ihn als würzige Zutat in einem Salat. Dabei ist es sehr praktisch, dass vom Wunderlauch sowohl Blatt und Stängel als auch Blüten und Brutknöllchen essbar sind. Na dann guten Appetit!


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