Gruene Pläne für die Gartenstadt Hellerau

Die Gartenstadt Hellerau soll ihrem Nehmen wieder gerecht werden. und so soll inmitten des Denkmals auf einer großen Brachfläche ein neue Naturraum mit Streuobstwiese und mehreren Gärten entstehen.

Geht es nach dem Willen Arbeitsgemeinschaft (AG) „Naturraum Hellerau“ sollen auf einer brachliegende Fläche an der Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Heideweg demnächst Kinder durch ihre Schulgärten toben, Hellerauer Bürger gemeinsam eine Streuobstwiese bewirtschaften und in einem Rondell in der Mitte des Areals ein Austauschpunkt für Jung und Alt entstehen. 

Das Leben hält Einzug  - Streuobstwiese, Schul und Gemeinschaftsgärten

Das rund 15.000 Quadratmeter große Grundstück soll wieder belebt und einer Gartenstadt würdigen Nutzung überführt werden. Die Bürgerinitiative will einen Ort der Gemeinschaft schaffen. Geplant ist, das Areal in sechs Flächen zu unterteilen. Etwa die Hälfte des Platzes soll künftig eine Streuobstwiese einnehmen. Hier werden zwischen 50 und 70 Obstbäume gepflanzt. Die zu erwartende Ernte kann von den Bürgern, von der Hellerauer Brennerei oder der Kelterei genutzt werden. Mit den Arbeiten zur Errichtung der Streuobstwiese, welche noch in diesem Herbst beginnen sollen, ist aber erst der erste Schritt zur Umgestaltung des Geländes getan.

In einem weiteren Schritte sollen zwei ca. 400 Quadratmeter große Schulgärten eingelegt werden. Hier können die Kinder gemeinsam Obst und Gemüse anbauen, ernten und lernen wie unsere Lebensmittel auf den Tisch kommen. Auch Interessenten stehen hierfür schon bereit: Zum einen die Natur- und Umweltschule am Manfred-von-Ardenne-Ring, welche noch keinen Schulgarten hat und zum anderen die Hellerauer Grundschule welche ihren gern erweitern möchte.

Aber auch ausgewachsene Hobby-Gärtner sollen auf ihre Kosten kommen So wird neben den Schulgärten auch ein Gemeinschaftsgarten von ca 400 Quadratmetern Fläche angelegt. Auch die die AG Museum des Bürgervereins möchte bei dem Projekt mitwirken und wird auf dem Areal Musterbepflanzungen von historischen Hellerauer Kleinhausgärten zeigen.

Auf der restlichen Fläche sollen pflegeleichte Wildblumenwiesen angelegt werden. Auf dann neuen Wegen gelangen Anwohner und Touristen zu einem in der Mitte geplanten Rondell, welches als Treffpunkt genutzt werden soll. Die Stadt hat das Konzept der Arbeitsgemeinschaft bereits befürwortet. Nun geht es allerdings noch darum, Fördermittel zu beschaffen.

Wir drücken fest die Daumen!

(Abbildung: CC BY-SA 3.0 Kolossos)


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