Gartenkalender: Was ist im April zu tun?

Der April beginnt bei uns in aller Regel mit einem Scherz. Daneben ist er auch für sein launisches Wetter bekannt, dem sprichwörtlichen Aprilwetter. Aber auch im Garten ist jetzt jede Menge los.

Das Aprilwetter – April, April, der macht, was er will

Das sprichwörtliche Aprilwetter erlaubt uns leider noch nicht, das Gartenjahr vollens zu beginnen, denn viele unserer Schützlinge vertragen die immer mal wieder einsetzenden Spätfröste nicht. Dieses Wetter wird von einem starken Temperaturgefälle zwischen Süd- und Nordeuropa verursacht. Da die Natur aber immer auf Ausgleich besinnt ist, kommt es an der Temperaturgrenze, welche im April genau über uns liegt, zu einem ständigen Wetterwechsel. Dennoch gibt es auch im April genügend für uns zu tun.

Dein Ziergarten im April

Jetzt im April wird der Rasen das erste Mal im Jahr gemäht. Auch werden jetzt Staudenbeete gesäubert und von abgestorbenen Pflanzenteilen des Vorjahres befreit. Wuchernde Stauden können im April geteilt werden. Im Frühling blühende Sträucher werden direkt nach der Blüte verschnitten.

Anfang April werden Laub abwerfende Gehölze, immergrüne Schlingpflanzen und sommerblühende Stauden wie Phlox oder Margeriten sowie Zweijährige wie Stiefmütterchen und Bellis gepflanzt.

Auch werden im April schon viele Sommerblumen wie Duftwicken, Sonnenblumen, Sommerazalee, Sommerfuchsien, Seidenmohn,Schleierkraut, Jungfer im Grünen, Kornblumen, Kornrade, Resede, Bechermalve, Wucherblume, Wicken, Kosmeen , Schleifenblumen, Kapuzinerkresse, Goldmohn und Ringelblumen ins Freie gesät.  

Anstehende Arbeiten im April: Fördere Nützlinge

Wie jeder weiß, ist die Natur ein Fuchs und hat für jeden Schädlich auch gleich natürliche Feinde geschaffen. Diese ernähren sich von dem Schädling, indem sie ihn Fressen, aussaugen oder parasitieren. Einer der bekanntesten Nützlinge bei uns ist der Marienkäfer, welcher in seinem Leben mehrere hundert Blattläuse verschlingt. Weitere heimische Nützlinge sind Schlupfwespen, Florfliegen, Schwebfliegen etc.

Aber auch Hummeln und Bienen sind wichtige Nützlinge im Garten und auf dem Balkon, schließlich würde ohne ihre Bestäubungsleistung unsere Ernte wesentlich spärlicher ausfallen.

Wenn man Nützlinge von Anfang an fördert und verschont, hat man anschließend weniger Probleme mit Schädlingen und somit auch weniger Stress und eine größere Ernte. Dies kann man am einfachsten erreichen, indem man seinen Garten so abwechslungsreich wie möglich gestaltet, denn dadurch schafft man für Nützlinge einen natürlichen Lebensraum. Auch blühende Bäume, Sträucher, Stauden und Sommerblumen unterstützen die Ansiedlung von Nutzinsekten. So kann man im Frühjahr frühjahrsblühende Pflanzen wie Traubenhyazinthen, Narzissen, und Schlehen pflanzen. Sind diese verblüht, bieten blühende Kräuter und Gewürzpflanzen wie Kümmel, Beifuß, Liebstöckel sowie einjährige Blütenpflanzen wie Ringelblume, Bienenfreund und Schmuckkörbchen Nahrung und Unterschlupf. 


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